Ausgezeichnete Projekte
10.02.2016, Brakel. Erneute Auszeichnung an der "Brede" in Brakel

 

Brakel, 10.02.2016. Schulen der Brede werden „fair“

Großes Engagement in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Fairem Handel zeichnet alle drei Schulen an der Brede aus, die am Aschermittwoch die Auszeichnung als „Faire Schule“ erhielten. Ulrich Klauke (Erzbistum Paderborn) und Hildegard Schäfer (Projektreferentin Faire Gemeinde) zeigten die Hintergründe des Gesamtprojektes „Faire Gemeinde“ sowie die konkreten Umsetzungen der beteiligten Schulen auf. Der Verkauf von Produkten aus dem Fairen Handel, der seit Jahren bereits über Schwester Maria-Theresia Knippschild durchgeführt worden war, war neu an die Verkaufsstruktur der von SchülerInnen geleiteten Umwelt-AG angebunden. Ein leichterer Zugang zu den fairen Produkten wurde somit für die Schülerschaft z gefunden. Die Schul-Shirts für die Schülerschaft werden neuerdings aus der Fairwear-Foundation bezogen. Eine neue ins Leben gerufene Back- und Koch-AG wird regelmäßig Lebensmittel aus dem Fairen Handel sowie saisonale und regionale Produkte verarbeiten. Konkret erleben konnten alle TeilnehmerInnen des Gottesdienstes am Aschermittwoch, wie allein durch die Nutzung der Beamer-Technik, durch die die Lieder an eine Projektionswand geworfen wurden, 2500 Kopien eingespart wurden. Beim Schulfest im letzten September war in vielen Workshops auf ungerechte Handelsstrukturen, Globales Handeln sowie über den Fairen Handel informiert worden. Bereits im Juni 2015 war eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Klimaschutz an den Schulen der Brede“ im Rahmen des Klimaschutz-Projektes der Katholischen Landjugendbewegung im Erzbistum Paderborn durchgeführt worden. Um auch auf Zukunft hin gerechtes und globales Denken zu fördern, wurde eine Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld eingegangen. Davon profitieren nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die LehrerInnen der Schulen werden in Theorie und Praxis Globalen Lernens unterstützt.

Karin Stieneke, Geschäftsführerin des Diözesankomitees, rief stellvertretend für die drei Träger des Projektes „Faire Gemeinde“ die Schülerschaft zu weiterem Einsatz für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit auf. Nicht nur in der Schule, sondern auch in der Familie, im Freundeskreis oder später im Beruf sollen die jungen Menschen diese Gedanken weitertragen. Dabei wies sie auch auf möglichen Gegenwind hin. Aber Stieneke motivierte auch: „Seid aufmerksam für die Nöte in dieser Welt, hinterfragt die Dinge kritisch, seid wachsam und handelt fair und gerecht .“

v.l.n.r.: Ulrich Klauke (Ref. Weltmission, Entwicklung und Frieden, Erzb. Paderborn), Schw. Maria-Theresia Knippschild (Koordinatorin Faire Schule an den Schulen der Brede), Schulleiter Hr. Koch, Karin Stieneke (Diözesankomitee), Julian Schulz und Frieda Behrmann (beide Schülersprecher), Fr. Govorov (Elternvertreter), Hildegard Schäfer (Projektreferentin Faire Gemeinde)
Foto: Schulen der Brede


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