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23.05.2015, Landhaus am Heinberg, Warburg-Germete. "Was wäre eine Alternative?"

Neu denken – anders handeln

„Wie nachhaltig kann ich die Welt verändern?“ –

Und: Was wäre eine Alternative?

 

23.05.2015. Während der Kreativtage am Pfingstsamstag im Landhaus am Heinberg in Germete  ging Prof. Dr. Klaus Töpfer der Frage „Wie nachhaltig kann ich die Welt verändern?“ nach.

Ausgehend vor der Situation, dass die Bevölkerung in Deutschland älter, weniger und bunter werde, stelle sich die Frage, was wir in Deutschland im Bereich Nachhaltigkeit überhaupt tun könnten. Die Aufgabe dabei sei, eine Ausgeglichenheit zwischen den Bereichen Ökologie und Wirtschaft zu erreichen. Aber: was können wir dazu beitragen? „Die Grundfrage dabei ist immer: Wenn wir etwas tun, gibt es dazu eine Alternative? Aus dem Diktat der Kurzfristigkeit heraus müssen wir agieren, um Nachhaltigkeit zu erreichen.“, so der ehem. Bundesumweltminister. Wir müssten uns fragen, welche Konsequenzen unser Handeln heute für die Zukunft habe – und was jeder einzelne von uns tun muss, damit es eine Zukunft gebe.

Prof. Töpfer hatte für die Anwesenden die Anregung, täglich abends zu überlegen, ob es den ein oder anderen Ansatz gäbe, etwas zu verändern: Das könnte die Fahrt mit dem Fahrrad oder dem Bus sein, statt mit dem Auto. Oder beim Einkauf Produkte ohne Umverpackung zu wählen. Oder, wenn eine Umverpackung zum Produkt gehöre, dann diese bitte dem Grünen Punkt zuzuführen. In diesem Zusammenhang wies er auf die Verschwendung von Lebensmittel hin, die ein großes Problem sei. Um verantwortlicher mit Lebensmitteln umzugehen, könne man sich fragen: „Wo ist etwas nicht genutzt worden, wo sind Lebensmittel weggeworfen worden. Und sich mal die Frage stellen: Wo wurden diese Lebensmittel erzeugt? Gibt es die Möglichkeit, mehr regionale Produkte und Dinge zu nutzen, damit keine oder weniger CO2-Gase beim Transport erzeugt werden?“

Foto: U. Herrmann-Brockhaus
v.l.n.r.: Stephan Lange, Barbara Hucht, Karin Stieneke, Ulrich Klauke, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Hildegard Schäfer, Josef Fuhrmann

„Wir müssen uns als Teil der Schöpfung sehen – die Schwierigkeit dabei ist, dass dieses Wissen derzeit eher wenig Anklang findet.“ gab Professor Töpfer, der Schirmherr des Projektes "Faire Gemeinde" ist,  zum Ende den Gästen als Anregung mit.


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