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27.11.2016, Bad Wünnenberg-Fürstenberg. Faires Fürstenberg.

v.l.n.r.: Ulrich Klauke (Faire Gemeinde/Erzbistum Paderborn), Sigrid Beer (Botschafterin Faire Gemeinde/Die GRÜNEN), Christoph Rüther (Bürgermeister Bad Wünnenberg), Gisela Weitekamp (Vorsitzende "Pro Fürstenberg"), Reimund Günter (Ortsvorsteher Bad Wünnenberg-Fürstenberg), Wolfgang Ebbers (Eine Welt-Laden Bad Wünnenberg) und Brigitte Scholand (Faire Gemeinde/Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn) bei der Auszeichnung zur "Fairen Initiative"
Foto: Pro Fürstenberg e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft der Vereine in Fürstenberg wollte ein Zeichen setzen für Solidarität, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Fairness und wurde dafür am ersten Adventswochenende von Sigrid Beer (Botschafterin der Fairen Gemeinde), Brigitte Scholand (Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn) und Ulrich Klauke (Projekt Faire Gemeinde) im Rahmen des jährlichen Ehrenamtsfrühstücks zur „Fairen Initiative“ ausgezeichnet. Anlässlich der Auszeichnung wurde ein Sketch zum Fairen Handel aufgeführt.

Foto: Pro Fürstenberg

Der Verein „Pro Fürstenberg“, zu dem mehr als 20 Vereine und Verbände im Ortsteil von Bad Wünnenberg gehören, hatte Verbesserungen in den Bereichen Lebensmittel sowie Energie & Mobilität durchgesetzt. Durch das hohe Engagement des Vorstandes und aller beteiligten Vereine lagen bereits im letzten Jahr Selbstverpflichtungserklärungen von 16 Vereinen und Verbänden im Ort mit der verbindlichen Zusage vor, bei Festen und eigenen Veranstaltungen mindestens zwei Produkte aus dem Fairen Handel anzubieten. Mobilität wird in Fürstenberg zukunftsorientiert gedacht: Im Rahmen des Leader-Programms war ein Elektrofahrzeug für Fahrten innerhalb des Ortes und zu den Paderborner Hochschulen beantragt worden und die Lieferung wird wohl nicht mehr lange auf sich warten.

Auch die Beleuchtung in den vereinseigenen Räumlichkeiten war Teil der Bewerbung bei der „Fairen Gemeinde“, und ein Großteil der Beleuchtung wurde auf LED umgestellt.

Quasi als „Nebenprodukt“ wurde innerhalb des Bewerbungszeitraums in Bad Wünnenberg der Weltladen gegründet, der mittlerweile in größere Räumlichkeiten umgezogen ist und deren Mitarbeiterteam sich seitdem über gestiegene Verkaufszahlen freut. Der faire „Sintfeld-Kaffee“ wurde eigens für die Bad Wünnenberger kreiert und findet in Fürstenberg und den anderen Ortsteilen guten Absatz. Wolfgang Ebbers, Gründungsmitglied des Eine-Welt-Ladens, hatte die Bewerbung bei der "Fairen Gemeinde" initiiert.

Sigrid Beer, Brigitte Scholand und Ulrich Klauke als Vertreter des Gesamtprojektes "Faire Gemeinde"  zeigten sich beeindruckt von dem hohen Grad der Motivation an der Projektbeteiligung, der bunten Mischung der Umsetzungsideen und gratulierten zur Auszeichnung „Faire Initiative“.


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