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11.12.2016. Langjährig engagierte Freudenberger Gemeinde mit vielen neuen Ideen ausgezeichnet

11.12.2016. Mit langem Atem zur "Fairen Gemeinde"!

v.l.n.r.: Brigitte Klein, Pfr. Reinhard Lenz, Elvira Moser, Gisela Lükewille, Gesche Hausin, Angelika Krätzer.
Foto: Pfr. Lenz

Für die Kirchengemeinde St. Marien in Freudenberg waren die Themen, die das Projekt „Faire Gemeinde“ anstößt zu behandeln nicht neu: Bereits seit 1994 wird in der Gemeinde fairgehandelter Kaffee ausgeschenkt, es gibt einen Eine-Welt-Stand, seit Jahren wird der Coca-Cola-Boykott des BDKJ unterstützt, seit 2009 ist auf dem Gemeindehausdach eine Photovoltaikanlage installiert und viele Veranstaltungen wie Solidaritätsmärsche oder thematische Filmabende wurden bereits durchgeführt.


Dennoch konnten die FreudenbergerInnen noch nachlegen und stellten beispielsweise ihre Beleuchtung im Gemeindehaus auf LED um. So konnte der Stromverbrauch auf unter ein Sechstel reduziert werden. Und bei allen Veranstaltungen der Gemeindegremien werden ab jetzt nur noch Fair-Trade-Produkte eingesetzt.
Darüber hinaus besteht sehr großes Bemühen darin, auch andere Institutionen, Gemeinden des Pastoralverbundes, Stadtverwaltung, Schulen, Firmen etc. mit Informationen zum Fairen Handel zu versorgen, um dann in persönlichen Gesprächen mit viel Nachdruck daraufhin zu wirken, dass auch sie kritischer konsumieren.


Faire Produkte im Angebot
Foto: Pfr. Lenz
Als „Aktionen“ gab u.a. es ein Faires Gemeindefrühstück mit Produkten des Eine-Welt-Standes, viel Selbstgekochtem und einen Kaffeeparcours inklusive Informationen über den Fairen Handel beim Pfarrfest. Auch an öffentlichen Plätzen, wie dem Wochenmarkt zeigten die FreudenbergerInnen Präsenz durch Informationen zum Einsatz in der Gemeinde.
Man könnte meinen, bei solch jahrelangem Engagement wäre die offizielle Auszeichnung als „Faire Gemeinde“ nur noch ein „formaler Akt“, doch dieser wurde in einem sehr feierlichen Hochamt durchgeführt. Zugleich wurde „50 Jahre Kirchweih St. Marien“ gefeiert –  dem Anlass gebührend stimmungsvoll begleitet durch den Gospelchor „Reach out“ aus Weidenau.
Auf diese Weise wurde die viele Arbeit der Engagierten gewürdigt. Gleichzeitig zeigten die anschließenden Gespräche, dass diese Auszeichnung für die Menschen aus St. Marien nur ein weiterer Schritt von vielen kommenden auf ihrem Weg für mehr Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit ist.


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