… Prominente Unterstützung erhält das Netzwerk in diesem Jahr von 7 Schöpfungszeit-BotschafterInnen, darunter Klimafolgenforscher Wolfgang Lucht, der den Blick besonders auf den Ressourcenverbrauch richtet.
Ziel der Schöpfungszeit ist es, weltweit zum Schutz und der Bewahrung unserer Mitschöpfung und Mitgeschöpfe aufzurufen. Zu diesem Zweck gibt EINE ERDE seit sechs Jahren einen begleitenden Wandkalender heraus.
Zum Hintergrund: Jahr für Jahr rufen Kirchen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam zur jährlichen Schöpfungszeit auf. Gläubige aus aller Welt sind aufgefordert, sich mit dem Schutz und der Bewahrung unserer Mitschöpfung und Mitgeschöpfe zu beschäftigen. Man möchte eine Art „Adventszeit für die Schöpfung“ etablieren. Die Idee einer ökumenischen „Schöpfungszeit“ entstand bereits vor rund 30 Jahren. Damals empfahl der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Dimitrios I einen „Tag der Bewahrung der natürlichen Umwelt“ einzuführen. Das Europäische Christliche Umweltnetz (ECEN) griff diesen Vorschlag auf und schlug eine Schöpfungszeit vor. Im Jahr 2007 riet die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung der Kirchen in Sibiu, die Zeit vom 1. September bis 4. Oktober als Schöpfungszeit zu würdigen. Auch Papst Franziskus regte im Jahr 2015 einen jährlichen Gebetstag für die Schöpfung am 1. September an.