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Häufige Fragen

Ihr habt eine Rückfrage zur Fairen Gemeinde oder wollt schnell etwas nachschlagen? Kein Problem – im Folgenden sind die wichtigsten Fragen noch einmal aufgeführt.

Was ist die "Faire Gemeinde"?

Die „Faire Gemeinde“ ist vielfältig. Daher ist die Antwort auf diese Frage auf den ersten Blick vielleicht überraschend: Hinter der Bezeichnung „Faire Gemeinde“ verbirgt sich eine Initiative, die nachhaltiges und ökofaires Handeln kirchlicher Gruppen im Erzbistum Paderborn auszeichnen will.

Dabei ist es egal, ob eure Gruppe einer Pfarrgemeinde, einem Verband angehört oder eine ganz andere Verortung hat – wenn ihr euch auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit machen wollt, seid ihr hier genau richtig!

Natürlich kann das Siegel „Faire Gemeinde“ – je nach ausgezeichneter Gruppe – auch als „Fairer Verband“, „Faire Einrichtung“ oder „Faires Kloster“ vergeben werden. Passende Lösungen finden wir bei jeder Bewerbung.

Wie funktioniert die Zertifizierung?

Ein detaillierter Überblick über die zehn verschiedenen Schritte zur Zertifizierung als „Faire Gemeinde“ findet sich hier.

Was unterscheidet die Zertifizierung von der Re-Zertifizierung?

Mit einer Bewerbung zur Auszeichnung durch die“Faire Gemeinde“ signalisieren Gruppen, dass sie ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Globale Gerechtigkeit kontinuierlich verbessern wollen. Daher fragen viele bereits zertifizierte Gruppen aktiv nach der Möglichkeit einer Re-Zertifizierung. Gleichzeitig sieht die „Faire Gemeinde“ standardmäßig vor, dass sich bereits ausgezeichnete Gruppen alle fünf Jahre erneut auf einen Fair-Besserungsprozess begeben. Was aber unterscheidet eine solche Re-Zertifizierung von der erstmaligen Zertifizierung?

Die „Faire Gemeinde“ benennt kein absolutes Verbesserungslevel, das Gruppen für eine Zertifizierung erreichen müssen. Vielmehr können Fair-Besserungsprojekte dann im Rahmen einer Auszeichnung anerkannt werden, wenn sie – relativ zum Ausgangspunkt – eine deutliche Verbesserung des Engagements darstellen. Da alle Gruppen von unterschiedlichen Niveaus starten, leisten so alle einen substantiellen Beitrag zur notwendigen sozial-ökologischen Transformation.

Die Re-Zertifizierung ist dabei strukturanalog zur Zertifizierung angelegt. Das heißt Gruppen, die sich erneut auszeichnen lassen wollen, sind aufgefordert, ihr gegenwärtiges Engagement auch erneut deutlich zu verbessern. So befinden sich die in der „Faire Gemeinde“ zertifizierten Gruppen in fortlaufenden Verbesserungsschleifen – mit der Notwendigkeit eines eigenen Beschlusses zur Re-Zertifizierung, der Umsetzung eines neuen Fair-Besserungsprojektes, der Einführung eines ökofairen Getränkes bzw. Lebensmittels, der Durchführung einer Bildungsaktion sowie von Öffentlichkeitsarbeit.

 

Wie kann ich Kontakt mit der "Fairen Gemeinde" aufnehmen?

In unserem Menü-Punkt „Kontakte“ finden sich schnell die gesuchten Kontaktdaten. Hier werdet ihr zur Kontaktseite weitergeleitet.