Nachhaltigkeit bundesweit

Bundesweit engagieren sich diese Einrichtungen, Initiative, Verbände und Organisationen für eine ökofairere Kirche und Welt.

Vielleicht erhaltet ihr beim Besuch der unterschiedlichen Internetpräsenzen ja auch Anregungen und Impulse für euer eigenes Engagement im Kontext von Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Fairness.

Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit

Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit verbindet kirchliche Organisationen und Einrichtungen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung, die sich für Klimagerechtigkeit engagieren. Mit seinen Aktivitäten möchte das Netzwerk folgende Ziele erreichen:

  • Schaffung einer neuen Qualität ökumenischer Vernetzung, Qualifizierung und des Austauschs zum Thema Klimagerechtigkeit in weltkirchlicher und ökumenisch-weltweiter Perspektive
  • Theologische und spirituelle Einbettung und Einordnung der thematischen Arbeit mit dem Fokus Klimagerechtigkeit
  • Unterstützung und Vernetzung für öffentlichkeitswirksame, kritisch-konstruktive Begleitung des Post-Paris-Prozesses und der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals) aus einer kirchlich-ethischen Perspektive der Klimagerechtigkeit
  • Inhaltliche Unterstützung ökumenischer Projekte im Bereich Klimagerechtigkeit und Informationsaustausch darüber
  • Förderung der Zusammenarbeit und Kooperationen zwischen kirchlichen Akteurinnen und Akteuren, Umwelt- und Eine Welt Gruppen über die konfessionellen und kirchlichen Grenzen hinaus

Weitere Informationen finden sich hier.

Initiative Lieferkettengesetz

Die “Initiative Lieferkettengesetz” ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland. Auch in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich deutlich: Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Umso dringender brauchen wir jetzt ein Lieferkettengesetz! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen. Deswegen muss die Regierung jetzt handeln und damit ihre Zusage aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.

Lesen Sie mehr unter lieferkettengesetz.de.

Konferenz Weltkirche

Die Konferenz Weltkirche wurde zum 1. Januar 2011 von der Deutschen Bischofskonferenz ins Leben gerufen. Sie führt zwei Mal im Jahr Vertreter und Vertreterinnen der weltkirchlichen Einrichtungen und Hilfswerke in Deutschland zusammen. Unter der Leitung von Erzbischof Dr. Ludwig Schick stimmen sie sich über besondere Themen, Aufgaben und Aktionen ab. So dient die Konferenz Weltkirche der intensiven Zusammenarbeit aller weltkirchlichen Akteure .

Unter diesem Link kommen Sie auf die Homepage der Konferenz.

GEPA

Fairer Handel ist seit 1975 der Kern der GEPA-Unternehmensphilosophie. Das haben auch ihre Gesellschafter, ausnahmslos kirchliche Entwicklungs- und Jugendorganisationen, im Gesellschaftsvertrag festgeschrieben.

Unsere drei Kernziele:

  • Produzentinnen und Produzenten im Süden nachhaltig unterstützen
  • Konsumentinnen und Konsumenten aufklären
  • zur Veränderung ungerechter Welthandelsstrukturen beitragen

„fair plus“ heißt für uns: Wir leisten in vielen Bereichen mehr, als die allgemeinen Fair-Handelskriterien verlangen.
Uns treibt als Pionier an, zusammen mit unseren Partnern im Süden für ein besseres Leben zu arbeiten – mit Respekt vor Mensch und Natur.

Weitere Informationen rund um die GEPA erhaltet ihr hier.

 

Misereor

Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e.V. ist eines der größten Hilfswerke der römisch-katholischen Kirche weltweit und hat seinen Sitz in Aachen.

Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützte Misereor seit seiner Gründung im Jahr 1958 ca. 106.000 Projekte in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika. Das Ziel Misereors ist es, den Ärmsten der Armen zu helfen und gemeinsam mit einheimischen Partnern Menschen jedes Glaubens, jeder Kultur und jeder Hautfarbe zu unterstützen. Dabei stehen auch Nachhaltigkeitsprojekte im Fokus.

Weitere Informationen finden sich hier.

El Puente

El Puente ist ein Fair-Trade-Unternehmen, das Lebensmittel und Handwerksprodukte aus Afrika, Asien und Lateinamerika importiert und vertreibt. Sie arbeiten mit Kleinbauern, Familienbetrieben und lokalen Fairhandels-Organisationen in über 40 Ländern zusammen. Die Vielfalt des Fairen Handels zeigt sich im vielfältigen Sortiment aus Kunsthandwerk, Kaffees, Lebensmitteln und Kosmetik. El Puente vertreibt seine Produkte in etwa 900 Weltläden in Deutschland und Europa sowie über einen Online-Shop.

Weitere Informationen finden sich hier.

Weltläden

Mit ihren drei Säulen – dem Verkauf fair gehandelter Produkte, der Informations- und Bildungsarbeit sowie der politischen Arbeit – ist die Arbeit der Weltläden breit aufgestellt. Dabei laden sie zum Mitmachen ein, denn Weltläden bieten zahlreiche Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement, z.B. bei der Mitarbeit im Laden oder bei punktuellen Einsätzen bei Veranstaltungen.

Nähere Informationen finden sich hier.

Globales Lernen

Die zentrale Plattform zum Globalen Lernen und zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung findet sich hier.