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29.10.2016, Soest. Auszeichnung des "Fairen Diözesanbüros" der kfd im Diözesanverband Paderborn

Erläuterungen zur Projektbeteiligung des kfd-Diözesanbüros gaben Kathrin Jäger (Diözesankomitee) und Hildegard Schäfer (Projektreferentin Faire Gemeinde) sowie Marlis Meermeier (ehem. kfd-Diözesanvorsitzende) und Ulrike Fink (Mitarbeiterin kfd Diözesanbüro)
Foto: KFD

29.10.2016, Soest. Alle Mitglider der 690 Ortsgruppen verbindlich zu nachhaltigem und fairem Verhalten zu motivieren ist ein hohes Ziel, das wohl kaum zu erreichen ist. Die kfd im Diözesanverband Paderborn hat trotzdem für die Bewerbung um die Auszeichnung Ihres Engagements ein "Schlupfloch" gefunden: Die Geschäftsstelle des katholischen Frauenverbandes hatte sich aktiv beworben und wurde in Soest als "Faires Diözesanbüro" ausgezeichnet.

Die Themen Klima, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit stehen schon seit Jahren im Programm der kfd. Konkrete Verbesserungen fanden die Mitarbeiterinnen der diözesanen kfd-Zentrale nun in den Bereichen Lebensmittel und Materialbeschaffung. Zum fairen Kaffee, der bereits seit Jahren angeboten wird, kommen nun Gebäck und Süßigkeiten aus Fairem Handel und der Region in der Geschäftsstelle hinzu. Das Catering für Sitzungen und Veranstaltungen ist neuerdings fleischlos. Der Verbrauch von Leitungs- statt geliefertem Mineralwasser reduziert Transportwege und somit den CO2-Ausstoß.

Konferenz zur kfd-Diözesanversammlung
Foto: Schäfer

Auch haben sich die Frauen der Geschäftsstelle auf längere Bestellzyklen für recycelbare Büromaterialien eingestellt. Der Papierverbrauch wird neuerdings durch doppelseitige Nutzung sowie durch Bestellung von Flyern und Broschüren  entsprechend der tatsächlich benötigten Menge reduziert.

"Das Klimamenü zum Basistag war sicher lecker" bemerkte Kathrin Jäger, die stellvertretend für die Projektträger der "Fairen Gemeinde" die Auszeichnung mit vornahm. Beim Verbandstag vor einigen Wochen war bereits in der Vorbereitung sehr auf Produkte aus dem Fairen Handel Wert gelegt worden. Relativ neu ist die Idee einer Kooperation mit dem Bildungshaus in Hardehausen für gemeinsame Kurse in den Bereichen Konsum und Nachhaltigkeit, um auch Multiplikatorinnen in den örtlichen kfd-Gruppen zu bilden. Mit entsprechenden Veröffentlichungen auf facebook und der Internetseite des Verbandes sowie einer Dokumentation im Jahresbericht informierte der Gesamtverband über die Art der Beteiligung beim diözesanen Projekt "Faire Gemeinde".

Hildegard Schäfer, Projektreferentin der Fairen Gemeinde, hob diese besondere Form der Bewerbung hervor, durch die die kfd Ihren Inhalten  Ausdruck verleiht. Mit der ehemaligen Vorsitzenden, Marlis Meermeier und der Geschäftsführerin Gisela Jistel-Brosig freut sich die Mitarbeiterin der Geschäftsstelle, Ulrike Fink, über die Urkunde und das Label zum "Fairen Diözesanbüro". Die Delegierten der Versammlung zeigten sich von der Auszeichnung beeindruckt.

Jubiläumsjahr der kfd
Foto: Schäfer


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